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Dr. med. Andrea Rejzek

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Oberärztin am Landesklinikum St. Pölten



Ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett besser als mit einem Implantat?

Eine weitere wichtige Frage ist die, ob die Brustvergrößerung mit Eigenfett besser ist als die mit dem Implantat.
Mit Eigenfett ist eine Vergrößerung der Brust nur in begrenztem Maß möglich. Wenn man Fett an einer Stelle des Körpers entnimmt und an anderer Stelle einbringt, so muss es dort erst wieder einheilen, d.h. Anschluss an das Blutgefäßsystem erhalten.

Je nach Technik sind somit unterschiedlich große Fettmengen zur Transplantation möglich. In jedem Fall ist aber das Volumen auf maximal 150-200ml begrenzt, und es ist auch mit unterschiedlich hohen Resorbtionsraten zu rechnen, d.h. das Fettgewebe, das nicht einheilt, das nicht durchblutet wird, zugrunde geht und abtransportiert wird.
Weiters kann man mit dem Fettgewebe die Brust nur vergrößern, aber nicht wirklich formen, wie das mit dem Implantat sehr gut funktioniert, weil uns die Implantate in so vielen verschiedenen Formen und Größen zur Verfügung stehen. Somit ist auch eine gleichzeitige Bruststraffung, wie es mit dem Implantat sehr gut möglich ist, mit dem Fettgewebe nicht zu erzielen.
Oft sind es vor allem sehr schlanke Frauen, die sich eine Brustvergrößerung wünschen, und da ist es oftmals problematisch, irgendwo am Körper ausreichend Fettgewebe abzusaugen, um genug Volumen zu erhalten, um auch bei der Brustvergrößerung einen entsprechenden Effekt zu erzielen.
Eine sehr gute Alternative stellt die Brustvergrößerung mit Fett natürlich bei jenen Frauen dar, die von der Absaugung profitieren. Das heißt Frauen, die irgendwo am Körper eine Problemzone haben wie zum Beispiel die Reiterhosen, die sie gerne loswerden möchten, und die sich gleichzeitig eine Brustvergrößerung wünschen.



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